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20 Tonnen.....

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20 Tonnen Lebensmittel.... 20 Tonnen Lebensmittel.... fotolia©PhotographyByMK

... und noch mehr: Diese unglaubliche Zahl, diese riesige Gewichtsmenge zerkauen wir im Lauf unseres Lebens an Lebensmitteln. Schlaue Statistiker haben ausgerechnet, dass man bis ca. zum 50. Lebensjahr schon 40 Rinder und ungefähr 4,5km Brot gegessen hat.

Die Kräfte, die beim Kauen auf unsere Zähne wirken, sind dabei unterschiedlich stark. 15 bis 30 Kilogramm sind es in der Regel, die wir unseren Zähnen "zumuten", im Extremfall sogar bis zu 80kg. Gesunde Beißerchen und eine trainierte Kaumuskulatur können das ohne Probeme leisten. Kein Wunder, dass unsere Zähne aus dem härtesten Material bestehen, dass unser Körper zu bieten hat: Zahnschmelz. Außerdem sind die Zähne, in Form und Wurzelzahl je nach Kaufunktion unterschiedlich geformt, fest im Kiefer verankert, um diese Leistungen bringen zu können.

Die Kauflächen der Molaren und die Schneidefläche unserer Frontzähne weisen den höchsten Schmelzschichtanteil auf; dort haben unsere Zähne ja auch am meisten Arbeit zu leisten. Mit den Schneidezähnen beißen wir unsere Nahrung zunächst ab. Deshalb sind sie nach unten ganz schmal, einer Messerklinge nicht unähnlich und auch genau einer messerartigen Funktion zugedacht. Schneidezähne haben nur eine Wurzel, die fest im Kiefer verankert ist. Unsere Eckzähne sind verkümmerte Reißzähne, deshalb auch unsere stärksten, die die längste Wurzel besitzen. Sie sind zum Zerreißen unserer Nahrung besonders robust und strapazierfähig aufgebaut. Unsere Backenzähne wiederum haben wegen ihrer völlig anderen Funktion auch eine andere Form: Sie haben große Kauflächen, die die Nahrung mehr oder weniger zermahlen. Die vorderen Molaren sind dabei noch etwas kleiner, sollen die Nahrung zunächst halten und grob zerkleinern. Die hinteren Molaren zerkleinern unser Essen dann vollständig zu einem Speisebrei. Sie haben die größten Kauflächen, die zusätzlich noch mit 4 bis 5 Höckern ausgestattet sind. Auf den hinteren Backenzähnen lastet der größte Druck, den unsere Zähne auszuhalten haben. Deshalb besitzen diese Zähne auch mehrere Wurzeln, um besonders  fest im Kiefer verankert zu sein.

Trotzdem: Wenn man sich diese vergleichsweise kleinen Bestandteile unsers Körpers anschaut, ist kaum vorstellbar, zu welcher Leistung sie im Lauf unseres Lebens fähig sind. Umso wichtiger, dieses belastungsfähige, aber auch sensible Organ zu pflegen, damit es seiner Funktion so lang wie möglich nachkommen kann! Prophylaxe heißt das Stichwort, und gern nehmen wir diese regelmäßig bei Ihnen vor.  

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Zahnarztpraxis für Privat- und Kassenpatienten für Osterholz-Scharmbeck, Ritterhude, Bremen und Nord-Niedersachsen.

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